Was sind gute Lebensziele?

Was sind gute Lebensziele? Ohne Ziele gehen wir im wahrsten Sinne des Wortes ziellos durch unser Leben. Das kann aber nicht der Sinn unseres Lebens sein.

Ziele brauchen wir für unsere Willenskraft, für das Überleben, für die Motivation, etwas zu schaffen. Sie geben unserem Leben eine Richtung, unserem Alltäglichen eine Struktur.

In Büchern über Persönlichkeitsentwicklung lese ich, dass man sich ein großes Ziel stecken sollte. Es kann gar nicht groß genug sein, damit dein Unterbewusstsein schon mal darauf programmiert werden kann.

Ist es so? Ich kann das nicht einfach so nahtlos übernehmen, weil schlaue Menschen es für richtig halten. Die meisten Leute haben damit auch Probleme, denn große, bisher unerreichbare Ziele sehen für sie nicht realistisch aus.

Es ist eine Technik, die wohl von vielen probiert wurde, von vielen aber nicht erreicht. Man kann alles übernehmen, was andere ausgetüftelt haben oder auch nicht. Ich finde, das bleibt jedem selbst überlassen.

Es werden auch Vorschläge gemacht, zunächst einmal die kleinen, leichter erreichbaren Ziele auszuwählen, damit kein Frust auftaucht. Das scheint für mich der eher einschaltbare Weg zu sein. Der ist besser in den Alltag zu integrieren.

ziele setzen für dich

Das Leben scheint immer, während du deinen Weg gehst, neue Abzweigungen zu kennen, die du gar nicht auf dem Schirm hast. Das kann man Intuition nennen. Wir sind uns dessen nicht wirklich bewusst, aber irgendwie passt es.

Wenn dein Bauchgefühl dir etwas mitteilen möchte, dann könnte es ein Hinweis sein, dass du deinen Weg verändern solltest. Wenn man sich nur nach der Vernunft richtet, verpasst man vielleicht neue Möglichkeiten.

Auf die Dosis kommt es an. Bei allem, was wir an Erfahrungen, Wünschen, Hoffnungen und Träumen haben, kommt es darauf an, wie wir es selbst umsetzen können und in welchem Umfang.

Ziele setzen geben dir eine Orientierung. Sich Ziele zu setzen bedeutet: Du verschaffst dir in erster Linie Klarheit darüber was du möchtest und was du im Leben erreichen willst.

Dein Fokus ist auf dich selbst und dein eigenes Leben gerichtet. Du beschäftigst dich mit deinen Wünschen und Träumen. Es macht auch gar keinen Sinn, sich mit den Wünschen anderer Menschen zu befassen.

Sie haben ihre eigene Vorstellung von dem, was sie erreichen wollen. Und wenn du etwas für dich selbst entscheiden willst, so ist das den anderen ebenso zu gestatten. Letztendlich sind wir individuelle Wesen.

Gute Lebensziele sind ein Weg

Ziele setzen, die sich auf deinem Weg schon auftun, ist der umsetzbare Anfang zu einem großen Ziel.

Nehmen wir an, du hast einen Wunsch, eine Vorstellung, was du in deinem Leben erreichen willst. Du fasst das schriftlich zusammen und nimmst dir fest vor, daran festzuhalten.

Du beginnst mit dem ersten Schritt, denn mittendrin geht es ja nicht. Zunächst fühlt es sich vielleicht wundervoll an, das Ziel vor Augen, den Weg einzuschlagen. Dann kommen die ersten Hürden.

Möglicherweise lässt du dich nicht von deinem Ziel abbringen. Es sind zunächst kleinere Steine, die dir den Weg versperren. Du räumst sie schnell weg. Dann stolperst du und fällst.

Wichtig ist, wieder aufzustehen und weiterzugehen. Du bist immer noch hoch motiviert und sagst dir: Mir Ziele setzen, sind mein Antrieb. Da lasse ich mich nicht von abbringen.

Das ist gut so. Doch sollten wir nicht das ignorieren, was uns auf dem Weg zu unserem großen Ziel alles begegnet. Da gibt es manchmal Möglichkeiten, die Umwege anbieten, die einen besseren Sinn ergeben.

was sind gute lebensziele

Unser Alltagsbewusstsein, unser Ego, hat gar nicht den großen Überblick, was alles möglich sein kann. Es verfügt über eine Palette an Angeboten, die aber längst nicht dann Große und Ganze widerspiegeln.

Wir sind darauf ausgerichtet, eine begrenzte Auswahl an Lebensmöglichkeiten zu erfassen. Was wirklich möglich ist, kann unser Alltagsverstand nicht überblicken. Wir lassen uns aber trotzdem hauptsächlich von diesem leiten.

Das Ergebnis ist, dass wir uns immer mit einer Begrenzung begnügen. Bis dahin geht es für mich und nicht weiter. Dafür bin ich zu jung, zu alt, zu blöd, zu dick, zu dünn und soweiter.

Menschen, die sich in ihren Zielen keine Grenzen gesetzt haben, scheitern auf ihrem Weg auch oft, lassen sich aber nicht davon ablenken, das gewünschte Ziel zu erreichen. Und dann wundern sich alle anderen, die aufgegeben haben.

Sie sprechen schlecht über die Erfolgreichen, weil sie unbewusst erkennen, dass sie es auch hätten schaffen können, wenn sie an sich selbst geglaubt hätten.

Und das ist der Grund für ihre Erfolglosigkeit. Sie glauben nicht wirklich an sich selbst. Sie vertrauen nicht ihrer eigenen Größe, die sie von Natur aus mitbekommen haben bei ihrer Geburt.

Sie misstrauen sich selbst und anderen. Sie verursachen ihr eigenes Scheitern und geben ihrem Umfeld die Schuld dafür. Aber Schuld gibt es in diesem Sinn gar nicht. Jeder ist seines Glückes Schmied, sagt schon ein Sprichwort.

Das heißt nichts anderes, als dass jeder seine Möglichkeit hat, sich Ziele zu setzen und sie anzupacken. Man muss es nur tun. Dafür braucht es für viele Menschen Mut, aber ängstlich zu sein, bringt sie auch nicht weiter.

Angst ist überhaupt ein großes Hindernis, um im Leben zu wachsen und zu gedeihen. Unser Umfeld ist uns nicht feindlich, sondern vielfach auch freundlich gesinnt. Wir müssen es nur erkennen.

Wenn wir auf unserem Weg durch das Leben hauptsächlich andere bewerten und beurteilen, dann kommen wir kaum in unserer Entwicklung weiter.

Wir sind dann ja nur mit der Beobachtung anderer Menschen beschäftigt. Was bringt uns das? Das Ergebnis liegt auf der Hand. Wenn das so ist, könnten wir ja mal versuchen, unsere Handlung- und Denkweise zu ändern.

Gute Lebensziele führen dich auf den richtigen Weg

Wenn du dir kleine Etappenziele setzt, dann erlangst du diese einfacher und müheloser. Sie sehen für dich aus, als seien sie schneller erreichbar, und das Ergebnis ist ein Erfolgserlebnis, das dich weiter motiviert.

Wenn du so planen kannst, dass jeder weitere Schritt zum Ziel auch Freude in sich birgt, dann lebt es sich doch viel zuversichtlicher. Schau nicht rechts und schau nicht links, was andere tun, blicke auf dich selbst.

gute lebensziele

Du lebst die meiste Zeit deines Lebens mit dir selbst. Dann betrachte dich selbst, aber ohne Eitelkeit, die bringt dich nur in falsche Bahnen. Sei stolz auf das, was du geschafft hast, aber ohne Vergleich mit anderen.

Jeder gibt immer das Beste, was er zum jeweiligen Zeitpunkt tun kann. Es gibt Umstände, die einige Menschen scheinbar bevorzugen und andere benachteiligen. Es sieht aber nur so aus, denn die Bedingungen im Leben sind unterschiedlich verteilt.

Wenn wir uns auf das konzentrieren, was wir in der jeweiligen Lage tun können, dann trägt das zum gewünschten Ergebnis immer bei. Manchmal können wir es nicht erkennen. Wir sollten uns deshalb nicht entmutigen lassen und als minderwertiger erachten.

Es scheint ein großes Missverständnis im Leben der Menschen zu sein, sich immer mit anderen zu vergleichen. Die einen sind vorwiegend gesund, die anderen krank. Die einen sind leben im Wohlstand, die anderen in Armut.

Wir können uns darüber den Kopf zerbrechen, woran das wohl liegen mag. Kommen wir zu einem Ergebnis? Es gibt viele Erklärungen dazu, die immer sofort parat sind.

Aber wer kann entscheiden, welche Antwort die richtige ist? Es kann deshalb weder ein richtig noch ein falsch geben. Es kommt auf die Lebenserfahrungen jedes einzelnen Menschen an.

Der eine wird in einer wohlhabenden Familie geboren und bewältigt sein eigenes Leben nicht. Der andere in einer armen Familie und hat sich schon früh Ziele gesetzt, die ihn aus der Armut herausholen.

Das zeigt uns, dass wir zwar am Anfang einen unterschiedlichen Start haben, der aber keineswegs in Stein gemeißelt so bleiben muss. Jeder hat von sich aus die Möglichkeit, sein Leben selbstbestimmt zu führen.

Manchmal sind die Steine im Weg, um Ziele zu setzen, so gewaltig, dass es einer großen Anstrengung bedarf, den Lebensweg zu verändern. Doch Beispiele gibt es genug, die das beweisen.

Ich habe zum Beispiel gern die Biografie von Nelson Mandela gelesen. Er war zunächst ein Rebell in der Zeit der Apartheid, sicherlich in Teilen zurecht. Dennoch ist er in die Gewalt abgeglitten. Und so nahm es dann ein furchtbares Ende für ihn.

In seiner langen Zeit der Haft hat er sich mit seiner Person auseinandergesetzt und wurde ein anderer. Nicht gleich zu Anfang, aber mit der Zeit. Er hat seine Mithäftlinge unterrichtet und ihnen Perspektiven vermittelt.

Vielfach waren diese Menschen ohne Schulabschluss und nur in Gewalt groß geworden. Die Apartheid war ein Unrechtssystem, das wird weltweit so gesehen. Es kann nicht Menschen geben, die über andere herrschen.

Trotzdem hat Mandela sich in seiner Haft damit befasst, andere zu unterrichten und ihnen einen Sinn des Lebens zu geben. Als er endlich nach 27 Jahren aus dem Gefängnis kam, war er kein verbitterter Mann.

Es ist so großartig, dass man nur den Hut ziehen kann. Und er ist ein Vorbild für das Menschsein. Ziele setzen, hat er das getan? Sicherlich, seine Ziele waren, zu überleben und etwas Sinnvolles zu tun.

Wäre er im Zorn geblieben, wäre sein Körper davon aufgefressen worden. Trotz der langen Haft und übelsten Zeit ist er 95 Jahre alt geworden und hatte sicherlich noch viele wunderbare Jahre in Freiheit gehabt.

Dass man er sogar zum Präsidenten von Südafrika ernannt wurde, war sicherlich zum Teil seiner Friedfertigkeit geschuldet, die er trotz seiner langjährigen Haft erlangt hatte.

Ziele setzen, hat damit noch mal eine ganz andere Bedeutung erlangt.

Was bringt dich an dein Ziel?

Die Etappen, die du auf deinem Weg zum “Ziele setzen” erreichst, bringt dich auch langsam und stückchenweise an dein großes Ziel. Auch, wenn es sich dann anders gestalten könnte, als vorhergesehen.

Wie schon erwähnt, befinden auf dem Weg zu deinem großen Vorhaben viele Abzweigungen, die ganz neue Möglichkeiten eröffnen, die du gar nicht geplant hattest. Manchmal gibt es Brücken, die du überschreiten kannst.

ziele setzen und über eine brücke gehen

Wenn du sie als Gelegenheit für deine Absicht wahrnimmst, dann kannst du vielleicht etwas Großartiges erreichen. Sei es für deine Gesundheit, für deine Partnerschaft, für deinen Lebensraum, für andere oder deinen wirtschaftlichen Erfolg.

Sich Ziele setzen hat ja nicht immer nur mit einem Geldsegen zu tun. Der ist willkommen, muss aber nicht zwangsläufig zu mehr Zufriedenheit und zum Glücklichsein beitragen.

Wir wissen, dass es reiche Menschen gibt, die von Krankheit geplagt sind und sich nichts Dringlicheres wünschen, als gesund zu sein.

Geld ist ein Mittel zur Verbesserung der jeweiligen Situation, aber kein Garant für ein lebens- und liebenswertes Leben. Gesundheit steht an erster Stelle, denn ohne Gesundheit können wir nicht viel ausrichten.

Isabel Ockert hat eine Kochschule gegründet, die sich sehr mit der gesunden Nahrung beschäftigt. Diese trägt dazu bei, dass der Idee: Ziele setzen, doch auch die Ernährung nebst Bewegung eine große Rolle spielt.

Nimm deshalb auf deinem Weg zum Ziel all die guten Dinge mit, die dir hilfreich zur Seite stehen, um ein erfreuliches und tolles Ergebnis zu erreichen.

ziele setzen und auf die gesundheit achten
Foto von Isabel Ockert Kochschule

Sinnvolle Ziele im Leben

Was sind also gute Lebensziele, die dir dein Leben veredeln? Jeder hat da sicherlich unterschiedliche Vorstellungen. Aber ich denke, dass alle gut sind, die sich für dich gut anfühlen.

Wenn du ethisch und moralisch deine Pläne angehst, dann kannst du nicht viel falsch machen. Es wird immer Menschen geben, die nicht deiner Meinung sind. Das ist auch in Ordnung. Sie dürfen auf ihrer Sicht der Dinge beharren.

Wie heißt es so nett: wenn du einen Fehler findest, dann kannst du ihn behalten. Das finde ich erheiternd. Das ist lustig und zeigt mir gleichzeitig, wie bunt das Leben doch ist. Ich akzeptiere das, was ist.

Viele Mentoren für Persönlichkeitsentwicklung raten, sich seinen Plan schriftlich festzuhalten. Er würde sich dann in dein Unterbewusstsein einprägen. Ich selbst habe das auch mal angefangen.

Nun könnte man sagen, dass ich aus Faulheit oder weil ich nicht so recht daran glaube, wieder aufgegeben habe. Im Großen und Ganzen ist mein Alltag aber sowieso mit Dingen bestückt, die mir Spaß machen.

Wenn ich so auf meinem Balkon in den Himmel schaue und auf die Bäume, dann bin ich entspannt und zufrieden. Dann kann es passieren, dass plötzlich da eine Eingebung kommt, der ich dann nachgehen kann.

Somit muss ich nicht auf einen Plan schauen, was zu tun ist, sondern das ergibt sich eben aus der jeweiligen Situation. Für mich ist das in Ordnung, für andere vielleicht nicht so hilfreich. Da entscheidet jeder für sich.

ziele setzen

Da wir alle ein bisschen anders ticken, kann eine Strategie für die einen sehr wertvoll sein und für die anderen eher ein Zwangsverhalten. Damit will ich nicht sagen, dass es falsch ist, sondern immer individuell.

Die einen mögen es, auf Seminare zu gehen, die an den Tagen, wenn sie stattfinden, eine große Massen-Dynamik entwickeln. Alle sind so voller Enthusiasmus und voller Energie, wenn sie dann nach Hause kommen.

Vielfach hält diese Stimmung jedoch nicht an und verfliegt im Alltagsgeschehen. Meist ist man dann auch von Menschen umgeben, die nicht dabei waren. So kann man sich über das Erlebte auch nicht mehr austauschen und sich gegenseitig beflügeln.

Alles, was uns hilft, hat seine Berechtigung. Meine Ansicht aber anderen überzustülpen, halte ich für mich persönlich nicht für förderlich. Oft ist das auch überhaupt nicht erwünscht.

So entscheidet eben jeder für sich, was seine eigenen sinnvollen Ziele im Leben sein sollen. Wenn ein angenehmer Zeitgenosse daraus hervorgeht, dann ist es doch allemal gut für jeden.

Wenn du dir ein Ziel setzt, lasse es dann los

Wenn man über Spiritualität liest, dann wird von den meisten Denkern und Lehrern der Rat gegeben, sich zwar alles zu wünschen, was man sich vorstellen kann. Dann aber den Wunsch loszulassen und dem Universum die Lösung liefern zu lassen.

Das ist nicht so einfach zu verstehen. Da wir aber vorher von Wegen und Pfaden gesprochen haben, die sich unterwegs zu unserem Ziel ergeben, dann ist das schon etwas klarer.

Unser Gehirn kann nun mal nur begrenzte Möglichkeiten bieten, die für das Überleben geeignet sind. Alles darüber hinaus, wird über andere Kanäle, wie die Intuition z. B., gesteuert und ist uns nicht bewusst.

Loslassen ist deshalb ein Baustein zu mehr freier Energie, die wir aufnehmen können, um etwas zu erwirken. Mit “loslassen” des Alten kannst du dir ein neues Ziel setzen und die ausgetretenen Wege verlassen.