Hilfe bei Lebenskrisen

Lebenskrisen überwinden kann man manchmal nicht allein, sondern braucht Hilfe von Außen. Wenn man es nicht mehr allein schafft, hilft oft ein Therapeut weiter.

Was versteht man unter einer Lebenskrise?

Das ist ein Zeitraum im Leben, in dem man sich überfordert fühlt. Dieses Gefühl tritt in vielfältiger Form auf. Es kann eine Krankheit sein, die einem zu schaffen macht. Finanzielle Überforderung, zwischenmenschliche Streitereien, sich ungeliebt fühlen.

Wie erkennst du eine Lebenskrise? Du hast eine innere Leere, wenig Freude, tiefe Hoffnungslosigkeit. Du leidest unter Antriebslosigkeit, vernachlässigst deine Interessen und Dinge, die du sonst gern tust.

Vieles wird dir gleichgültig. Du ziehst dich aus Beziehungen zurück und hast wenig Lust, dich mit anderen Menschen zu treffen.

Manchmal ist diese Lebenskrise nur kurzfristig und du fängst dich wieder. Es gibt aber auch kritische Zeiten, aus denen du nicht so einfach herauskommen kannst. Du fühlst dich voller Angst und Zweifel und bedroht.

Was löst eine Krise aus?

hilfe bei lebenskrisen

Äußere Belastungen, die du allein nicht bewältigen kannst, lösen meist diese Krise aus. Die Schwierigkeiten im Leben, die sich für uns so anfühlen, kommen immer aus dem äußeren Bereich.

Sie werden in deinem Kopf durch entsprechende Gedanken verstärkt, und du siehst die Welt nur noch grau in grau und ohne Freude. Dennoch ist oft eine Krise hauptsächlich durch Gedanken entstanden.

Wenn es gelingt, den jetzigen Moment zu überprüfen, ob dieser wirklich so furchtbar ist, wie wir uns das ausmalen, dann können wir vielleicht etwas Abstand von unserem Gedankenkonstrukt gewinnen.

Vielfach stellen wir uns schlimme und chaotische Zustände vor, die aber mit der momentanen Realität nicht in Einklang stehen. Es sind Vorstellungen, wie es sein könnte, aber gar nicht aktuell ist.

Hilfe bei Lebenskrisen

Eine Hilfe bei Lebenskrisen könnte tatsächlich so aussehen, dass wir über unser momentanes Leben eine Übersicht erstellen. Was ist es, was uns zeitweise aus der Bahn wirft?

Mit vielen Ereignissen und Krisen im Leben identifizieren wir uns selbst. Das, was anderen – auch weit entfernt – passiert, könnte uns möglicherweise auch geschehen. Eigentlich sollten wir wissen, dass das nicht die Realität ist.

Wir lassen uns von Nachrichten und Informationen aus dritter Hand mitreißen und sehen nicht, dass in unserem augenblicklichen Lebensbereich die Umstände sehr viel besser sind.

Da unser Leben nur im jeweiligen Moment stattfindet und nicht in der Vergangenheit und Zukunft, sind Sorgen für mögliche Katastrophen erst einmal Hirngespinste.

Das bedeutet nicht, kein Mitgefühl für andere zu empfinden, die in einer sehr misslichen Lage sind. Wenn wir aber wirklich etwas tun wollen, um denen zu helfen, die in Not sind, dann wäre es besser, vor Ort die Umstände mit-verbessern.

Sich vorzustellen, was einem selbst alles passieren könnte, ist Fantasie, die in der Gegenwart gar nicht real ist. Da wir aber viele Möglichkeiten als Gewohnheiten abgespeichert haben, zeigen sie sich oft so in unserem Hirn, als wären sie echt.

lebenskrisen überwinden-hilfe bei lebenskrisen

Hilfe bei Lebenskrisen – 7 wichtige Tipps

Wenn es dir also schwerfällt, mit einer Lebenskrise umzugehen, dann gibt es einige Tipps, die dir helfen, gestärkt daraus zu kommen:

  • Baue dagegen keinen Widerstand auf. Verliere nicht den Mut und versuche, den Sinn der Krise zu verstehen und zu erkennen. Akzeptiere die jeweilige Situation, so wie sie ist, da du sie ja sowieso im Moment nicht ändern kannst.
  • Suche dir Ablenkung durch Sport, spazieren gehen in der Natur, eine Handarbeit, malen lernen, musizieren, irgendetwas, was dir Freude bereitet. Alles Angenehme, das dich von deinen trüben Gedanken befreien kann.
  • Erinnere dich daran, was du in deinem Leben bisher alles gemeistert hast. Nichts ist von Dauer, alles ist in Bewegung. Deshalb geht auch jede neue Krise vorbei, du solltest nur nicht daran festhalten, weil das ja nichts bringt.
  • Versuche deshalb eher, einen Punkt zu finden, der einen Lichtblick für dich öffnet. Stärke somit dein Selbstvertrauen, dass du es schaffst, aus deinem Tief selbst herauszukommen.
  • Halte dir vor Augen, dass du in der Fülle lebst, wenn du noch gesund bist, ausreichend zu essen hast und ein Dach über dem Kopf. Mit diesem Fundament kannst du so viel Besseres erreichen.
  • Wenn es dir nicht gelingt, neue positive Gedanken zu finden, dann lasse erst einmal deinen Schmerz zu und versuche nicht, ihn zu unterdrücken.
  • Dein Geist wird sich früher oder später etwas beruhigen und nicht wollen, dass es dir immer schlechter geht. Dann lasse es zu, dass dein Gefühl dich in eine bessere Richtung lenkt, die dir neue Möglichkeiten aufzeigt.

Endlich wieder gut fühlen

Es geht im Leben ja immer darum, sich möglichst aus schlimmen Lagen zu befreien und sich endlich wieder gut zu fühlen. Dann sieht die Welt schon ganz anders aus und man kann die Ärmel aufkrempeln und helfen, die Dinge zu verbessern.

Erst einmal für sich selbst, damit man stark genug ist, auch anderen zu helfen. Denn wie wir ja wissen, ist nicht alles schwarz, sondern hat immer einen Gegenpol.

Wenn man sich verkriecht, kann man am Leben nicht teilhaben. Wenn man dabei sein möchte, dann kann man am besten dazu beitragen, dass sich die Welt zum Besseren wandelt.

hilfe bei lebenskrisen

Hilfe bei Lebenskrisen kann so aussehen, dass man gemeinsam mit anderen tolle Ideen entwickelt, die vielen Menschen ein besseres Dasein ermöglichen. Da gibt es ja schon so viele Ansätze, die nur weiter entwickelt werden wollen.

Sich selbst aus der Krise ziehen, um dann gestärkt für andere mitzuhelfen, das bedeutet eine hoffnungsvolle Zukunft für alle. Deshalb lasst uns nicht im negativen Raum verweilen.

Lebenskrisen sind Hinweise auf Dinge, die wir bei uns verbessern können, um damit auch ein Stück die Welt zu bereichern. Jede Kleinigkeit ist dabei hilfreich und trägt zu dem großen Ganzen bei.

Lasst uns ablehnende Gedanken in zuversichtliche umkehren, dann können wir jede Lebenskrise in einen Erfolg umwandeln. Das ist Hilfe bei Lebenskrisen.