menschen loslassen

Loslassen, was einem nicht guttut

Loslassen, was einem nicht guttut, gilt auch für Menschen. die wir los lassen, wenn sie uns nicht guttun. Das hört sich im Moment sehr egoistisch an. Man kann aber nicht längere Zeit mit ihnen zusammen sein, wenn man dadurch leidet und sich selbst schadet.

Jeder hat mal einen schlechten Tag, und dann ist es auch gut, dass man ein offenes Ohr für seinen Mitmenschen hat. Bleibt das aber über einen längeren Zeitraum so, und du kannst wirklich nicht helfen, dann wird das Verhältnis sehr getrübt.

Letztendlich lässt man sich so mit herunterziehen und kommt selbst in eine depressive Lage. Dann ist es besser, wenn man sich zurückzieht und diesen Menschen wünscht, sich fachmännische Hilfe zu suchen.

Oftmals kann es aber sein, dass andere Leute so ihr Leben gestalten, dass es kaum einen Anhaltspunkt für eine Besserung Ihrer Sichtweise gibt. Wenn sie häufig negativ gestimmt sind, dann hat man keine Freude an einer solchen Beziehung.

Man kann sagen, dass es Personen gibt, die einem die eigene Energie enziehen, so bemüht man auch sein mag, ihnen einen anderen Weg zeigen zu wollen. Niemand möchte gern Ratschläge von anderen hören, wenn man sich die Situation als unlösbar einredet.

Wir wissen aus unseren Lebenserfahrungen, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde. So sagt der Volksmund. Und das ist oftmals auch der Fall. Somit wäre es ratsam, die Perspektive zu wechseln und von der Negativität abzulassen.

Alles loslassen, was einem nicht guttut, kann uns wieder mit dem Fluss des Lebens fließen lassen. Wenn wir mit dem Fluss dahinströmen, sind wir frei und lebendig. Wir sind für die Abenteuer des Lebens bereit, ohne uns bremsen zu lassen.

Unsere Energie sollte für Fortschritt und Entwicklung benutzt werden können und nicht für die Verschwendung an erfolglosen Bemühungen. Schauen wir auf die schönen Dinge im Leben, hören wir den Gesang eines Vogels. Das macht friedvoll und womöglich für einen Moment auch glücklich.

loslassen, was einem nicht guttut

Wenn es wirklich nicht möglich ist, dem tief negativ denkenden Mitmenschen auf irgendeine Weise zu helfen, dann ist es besser, loszulassen und ihn nicht mit Ratschlägen zu verärgern, die er gar nicht hören will.

Wir alle haben schon schwierige und scheinbar unlösbare Situationen gehabt. Letztendlich haben wir sie aber überwunden, wenn wir noch am Leben sind. Und dafür ist es unerlässlich, sich langsam, aber sicher aus dem Loch zu befreien, in das man gefallen ist.

Manchmal schafft man es allein, manchmal geht es nur mit einem Therapeuten. Alles ist gut, wenn man das findet, was einem in ein lebenswertes Dasein zurückbringt.

Loslassen, aber nicht fallen lassen

loslassen, was nicht guttut

Loslassen, was einem nicht guttut, ist dann unausweichlich, wenn man sich in der jeweiligen Situation verfängt. Wenn man nicht mehr so leicht da herauskommt. Dann ist es besser, nach einem anderen Weg Ausschau zu halten, der sich besser anfühlt.

Das Lied “O sole mio” beschreibt so wunderbar, dass nach dem Sturm die Luft so frisch und wie ein Fest ist. “Was für ein schöner Tag mit Sonne”. Das bedeutet, dass nach schlechten Tagen auch wieder gute kommen.

Da kann man leicht loslassen und die Sonne genießen, ohne den Sturm immer wieder vor Augen zu haben. So können wir auch mit den Dingen im Leben verfahren, die nicht so angenehm und manchmal bitter sind.

Wenn wir Menschen loslassen, die uns nicht guttun, heißt es jedoch nicht, dass wir sie fallen lassen. Sollten sie unsere Hilfe benötigen und sich an uns wenden, dann ist es gut, ihnen zur Seite zu stehen.

Nicht loslassen können

Was geschieht, wenn wir nicht loslassen können? Ich denke, dass es nur ein Konstrukt in unserem Gehirn ist, Gedanken, die wir festhalten wollen und glauben, es nicht zu können.

Wenn wir uns eine Situation vorstellen, dass wir an einen Ort gehen, der uns angenehm scheint. Wir nehmen unser Leidenspaket mit uns und hängen es an einen Ballon, um es dann loszulassen und davon befreit zu sein.

Wir sehen den Ballon mit unseren Sorgen davon fliegen und erkennen, dass wir doch loslassen können. Jede Art von Fantasie kann dafür verwendet werden. Hauptsache, wir werden das los, was nicht zu uns gehört, was uns nicht glücklich macht.

Loslassen oder festhalten

Es kann gar keine Frage sein, dass wir etwas festhalten, was uns behindert. Stattdessen heißt es, loslassen und frisch beginnen, damit deine Energie frei fließen und dir neue Möglichkeiten zeigen kann.

Wir müssen uns entscheiden, ob wir an Dingen festhalten wollen, die uns nicht weiterbringen, oder ob wir unsere unbrauchbaren Sachen nicht besser mit einem imaginären Ballon in die Luft steigen lassen.

Belastendes loslassen

Wenn dich etwas belastet, dann sieh zu, dass du dich nicht weiter darum kümmern musst. Erledige, was dazu erledigt werden muss, aber schleppe nicht diesen schweren Rucksack weiter mit dir. Lass ihn fallen, lass ihn los.

Gewichte, die einem auf seinem Weg belasten und nicht voranbringen, sollte man abwerfen. Sie haben keinen Nutzen, wir sollten es nur erkennen. Wenn wir abwägen, was uns guttut, dann schaffen wir es, uns neu zu orientieren.

Für andere Menschen können wir nichts verändern, sie können es nur selbst tun. Ihnen in schweren Zeiten zur Seite stehen, ist eine gute Tat, aber sie müssen selbst zur Erkenntnis für die Veränderung ihrer Lage kommen.

Vergangenheit loslassen

Manche Menschen jammern stark über ihre Vergangenheit. Kurt Tepperwein sagte in einem seiner Seminare, dass man doch froh sein könne, dass die schreckliche Vergangenheit vorbei sei. Sie kommt nicht wieder. Wir können sie nur immer und immer wieder durchkauen, aber vorbei ist vorbei.

Kontrolle loslassen durch Vertrauen

loslassen und im sein bleiben

Wir neigen dazu, immer alles kontrollieren zu müssen. Wir glauben, dass nur dann alles in Ordnung ist, wenn wir es kontrolliert haben. Da wir aber im Moment der Kontrolle nicht wissen können, wie es ausgehen wird, ist es besser, Vertrauen zu haben, damit wir keine unnötige Last mit uns herumschleppen müssen.

Was man liebt und loslässt, kommt zurück

Manchmal muss man etwas loslassen, was einem lieb ist und das man unbedingt festhalten möchte. Gibt man es aber ab, hat man damit möglicherweise einen anderen Menschen beglückt.

Meine Mutter sagte schon immer, wenn du einem anderen etwas schenkst, dann erhältst du zwar meistens nichts von ihm zurück. Dennoch bekommst du etwas zurück, und das kann von einem anderen sein.

Es heißt doch, erst geben und dann nehmen. Wenn dir aber jemand etwas schenkt oder gibt, dann weise es nicht zurück, denn das Annehmen ist genauso wichtig wie das Geben. Der, der dir etwas zukommen lässt, macht es ja aus Freude. Es ist nicht gut, diesen Fluss zu unterbrechen und ihm die Freude zu nehmen.

Es heißt doch auch, dass echte Liebe nichts fordert, sondern selbstlos sein sollte. Das ist nicht so einfach zu verstehen, denn wir erwarten ja meistens eine Gegenliebe. Freier ist man jedoch ohne diese Erwartungshaltung.

Und wenn es dann eine wahre Liebe ist, dann kommt sie zu uns zurück.

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