mit der vergangenheit abschließen

Mit der Vergangenheit abschließen

Mit der Vergangenheit abschließen, ist eine sehr beschwerliche Sache, die anscheinend nicht einfach zu bewältigen ist.

Immer wieder lerne ich Menschen kennen, die praktisch in der Vergangenheit leben. Sie können sich einfach nicht von dem lösen, was ihnen passiert ist.

Meistens handelt es sich um negative Erfahrungen, die sie immer wieder durch erleben, obwohl zum Zeitpunkt unseres Gesprächs diese Ereignisse gar nicht stattfinden.

Sie können sich mit vielen Dingen nicht abfinden, die sie aus ihrer eigenen Sichtweise als falsch bewerten. Das hat leider den Nachteil, dass sie sich immer zu Unrecht behandelt fühlen und nicht bereit sind, sich die Gründe des anderen anzuhören.

Wenn zwei Menschen eine Sache betrachten, so können sie manchmal einig, aber oftmals auch gegenseitiger Meinung sein. Das hat damit zu tun, dass jeder nur das erkennen kann, was aus seiner eigenen Erfahrung stammt.

Beurteilung und Bewertung sind eine Eigenschaft, die allzu menschlich ist. Dennoch tun wir anderen Unrecht, wenn wir darauf beharren, unsere Sichtweise als die einzig richtige zu bekräftigen.

mit der vergangenheit abschließen

Wie ich las, sagte ein weiser Indianer: “nur derjenige, der in meinen Mokassins gelaufen ist, kann mein Leben beurteilen”. Denn jeder Mensch ist einmalig und hat durch seine Prägung eine einzigartige Einschätzung der Umstände.

Diese Art des Denkens lassen die meisten Menschen nicht zu. Ich bin dabei, sie mir eigens vor Augen zu führen. Wir sehen ja unsere eigenen sogenannten Fehler nicht selbst, sondern nur im Umgang mit anderen.

Da fällt es mir dann auf, wenn mein Gegenüber immer und immer wieder über Verhaltensweisen anderer schimpft. Dass das so ist, heißt eigentlich, dass mir mein eigenes Verhalten vor Augen geführt wird.

Und da bin ich doch erschrocken, dass ich diese Lektion noch nicht gelernt habe. Sonst würde ich ja diesen Menschen nicht mehr begegnen. Es ist also eine Aufforderung an mich, meine eigenen Gedanken und Bewertungen zu überprüfen.

Es ist auch für mich erforderlich, mit der Vergangenheit abzuschließen, die immer wieder negative Einzelheiten zum Vorschein bringt.

Wie ich in verschiedenen Büchern las, ist die Welt da draußen mein Spiegelbild und zeigt sich mir zur Freude oder Lektion. Es gibt glücklicherweise viel Freude mit anderen Menschen, aber bei manchen bin ich doch sehr nachdenklich.

Die Nachdenklichkeit betrifft aber immer nur mich und nicht den anderen. Es hat alles nur mit mir zu tun. Die Dinge sind so, wie sie sind. Es hängt einzig davon ab, wie ich sie betrachte.

Ich lerne, dass Geschehnisse nicht von mir geändert werden können, ich kann nur meine Sicht dazu so gestalten, dass sie zu lösen sind. Bei Kleinigkeiten ist das natürlich ganz einfach. Eine Tasse fällt vom Tisch und zerbricht.

Bin ich jetzt vor Ärger nicht mehr in der Lage, meine gute Laune zu behalten? Oder nehme ich den Besen und fege die Scherben auf. Schade, kann ich sagen, dass sie kaputt ist, aber es ist kein Drama.

Wenn wir die Dinge so betrachten, dann geht es uns damit viel besser, als dem nachzutrauern, was nicht zu ändern ist. Ich habe es mir schon länger zur Aufgabe gemacht, an diesem Verhalten zu arbeiten. Es gelingt immer besser.

Die Lektion, die ich immer wieder aufs Neue zu beachten habe, ist, mit der Vergangenheit abschließen und nur im gegenwärtigen Moment zu leben.

Quälende Gedanken loswerden

mit der vergangenheit abschließen

Wenn es großen Kummer gibt, dann ist es nicht leicht, diesen einfach loszulassen. Man geht immer und immer wieder die Situation durch und hält doch damit daran fest.

Ganz schmerzlich ist es, wenn man einen Partner loslassen muss, der gegangen ist und man es nicht begreifen kann, warum. Wenn man keine Antwort erhält, dann ist die Bewältigung der Trennung fast unlösbar.

Man muss es akzeptieren und kann es nicht. Das Problem im Kopf nimmt immer weiter zu und man kann es nicht mehr loslassen. So ergeht es vielen Paaren, die sich trennen und nicht damit zurechtkommen können. Sie fordern eine Antwort auf ihre Fragen, die sie nicht erhalten.

Alles wiederholt sich im Kopf. Die Vergangenheit wird immer wieder durchforstet, man will diesen einen Punkt finden, der das Übel ausgelöst hat. Als Zuhörer solcher Lebensgeschichten ist man ziemlich wortlos und kann kaum helfen.

Da kann man zunächst einfach nur mal zuhören und keine schlauen Vorschläge machen. Dass man schlicht da ist, um sich als Kummerkasten zu betätigen, ist manchmal schon eine Hilfe.

Dennoch tut es mir auch weh, wenn ich gar nicht helfen kann, weil dieser Mensch so festgefahren in seinem Gefühl ist. Auch Therapeuten und andere Sachkundige finden manchmal nicht den Ansatz zur Bewältigung der schwierigen Situation.

Mit der Vergangenheit abschließen, heißt: frei sein von negativen Gedanken

mit der vergangenheit abschließen

Wie also mit der Vergangenheit abschließen? Versöhnung ist eine der Möglichkeiten, Vergebung auch, sagt man. Wem soll ich vergeben? Zunächst einmal mir und dann auch dem anderen.

Deshalb, weil jeder zu der jeweiligen Zeit nicht besser handeln konnte, als er es tat. Wenn man sich das vor Augen führt, dann ist es vielleicht leichter, die Vergangenheit loszulassen. Jeden Tag ein bisschen mehr, jedenfalls die bedrückenden Ereignisse.

Sich an das Schöne zu erinnern, ist schon ein erster Schritt. Die ganze Vergangenheit hatte Höhen und Tiefen, also erinnern wir uns lieber an die Höhen, damit die trostlosen Abschnitte verblassen.

Geduld ist auf jeden Fall erforderlich, erst recht, wenn die Vergangenheit einen langen Zeitraum umfasst. Jedes negative Ereignis sich ins Gedächtnis aufrufen, ist aber überhaupt nicht befreiend. Es lässt uns genau in der Situation zurück, die wir nicht wollen.

Jemand sagte, dass man bei zehn Punkten nur einen positiven bräuchte, um die anderen neuen negativen Punkte zu überwinden. Einem Hauch von einem glücklichen Zeitraum mehr Leben einzugeben, ist der Anfang der Überwindung von Leid.

Schlechte Gedanken über andere Menschen

Das ist immer eine bösartige Sache, kann man so sagen. Wenn ich schlecht über andere denke, so kommt das wie ein Bumerang auf mich zurück. Das ist sicher. Denn es gibt ein Naturgesetz, das Gesetz der Anziehung, und das gibt mir mehr von dem, was ich denke.

Dessen ist man sich gar nicht so sehr bewusst. Die Weisen dieser Erde, die sich damit befasst haben, sagen, dass wir Gedankenhygiene bzw. Kontrolle über unsee Gedanken ausüben sollten, damit wir nicht in eine negative Spirale geraten.

Es gibt so einiges zu tun, wenn wir uns gut fühlen wollen. Mit der Vergangenheit abschließen ist schon mal ein Anfang. Sie kommt sowieso nicht wieder, wir erleben sie letztendlich nur noch in unserem Kopf, wenn wir uns erinnern.

Es gilt, dies immer wieder zu üben, denn wir sind so sehr in unserer Gewohnheit verstrickt, dass wir immer wieder darauf hereinfallen. Wenn im Alltag uns etwas triggert, dann kommen sofort aus unserem Unterbewusstsein die passenden negativen Erfahrungen ins Bewusstsein.

Darauf können wir achten und uns sofort erwischen. Das ist schon der erste Ansatz zum heutigen Thema: mit der Vergangenheit abschließen. Am besten in diesem Fall ist es, sogleich einen besseren Gedanken anzugehen.

mit der vergangenheit abschließen

Stell dir ein schönes Bild aus deiner wundervollen Vergangenheit vor. Dann nehmen die Gedanken schon einen anderen Pfad. Der bringt immer weiter schöne Erinnerungen hervor, so dass es dir viel besser gehen kann.

Wir haben wunderbare Ereignisse in unserem Leben gehabt und auch kummervolle. Die sehen wir als solche an, sie dienen uns jedoch zur Besinnung auf das, was wir ins Positive umkehren können.

Schlechte Gedanken über andere Menschen haben eigentlich immer etwas mit unserer Vergangenheit zu tun. Unsere Bewertung über andere, ist nur unsere eigene Denkart und hat mit den anderen nichts zu tun.

Wenn andere Leute über uns schlecht denken, ohne uns wirklich zu kennen, dann sind wir auch nicht davon entzückt. Wir sind ärgerlich, denn was maßt sich ein anderer an, uns zu beurteilen.

Und das Gleiche tun wir, wenn wir so verfahren.

Positive Gedanken – Beispiele:

Lasst uns die Natur betrachten, sie ist immer perfekt, so wie sie im Moment sein kann. Es sei denn, der Mensch mischt sich ein und zerstört mutwillig diese Schönheit der Schöpfung.

Es wird meist vergessen, dass die Natur uns nicht braucht, wir hingegen die Natur. Unser Leben ist mit allem was ist verbunden und kann nicht separat betrachtet werden.

Wenn wir, jeder Einzelne, ich und du, damit anfangen, für den Erhalt der natürlichen Vorkommnisse auf der Erde etwas zu tun, dann verbreitet sich durch uns die positive Energie zur Verbesserung aller Lebensumstände.

Mit der Vergangenheit abschließen und neue positive Gedanken in die Tat umsetzen, verhilft unserem ganzen Lebensraum zur hoffnungsvollen Weiterentwicklung. Mit den Massen ist das nicht zu bewerkstelligen.

Es gilt, bei jedem einzelnen von uns anzufangen. Dann schlägt es Wellen und immer mehr werden von dieser Energie angezogen. Auch das ist ein Naturgesetz.

Wir können nur durch eine vorbildliche Haltung andere beflügeln, unser Dasein auf der Erde zu einem wundervollen Ort zu machen. Und da spielen positive Gedanken als erster Punkt eine große Rolle.

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Wie entstehen Zwangsgedanken?

Wenn wir nicht mit der Vergangenheit abschließen, dann kann auch nichts Neues entstehen. Um sich aber von Negativem zu befreien, ist es unablässlich, mit der Vergangenheit abzuschließen.

Das muss immer wieder erwähnt werden. Wenn wir dem Zwang unterliegen, immer wieder alte Sachen hochzuwürgen, dann ist unser Leben nicht so verlaufen, wie wir es uns gewünscht haben.

Manchmal begegnen wir Leuten, die uns von grausamen Dingen erzählen, die sie gehört haben, aber gar nicht selbst erlebt. Wenn wir uns da anhängen, dann kommen wir zu Zwangsgedanken, die wir gar nicht auf dem Schirm hatten.

Am Besten wäre natürlich, wir würden nur Menschen treffen, die uns Schönes und Erbauendes erzählen. Das ist aber meistens nicht so. Auch in den Medien werden viele negative Ereignisse gemeldet.

Die Menschen neigen dann dazu, diese immer wieder zu erwärmen. Bis dann die nächste Schreckensnachricht uns ereilt. Und wieder wird darüber lange diskutiert und fabuliert, so dass wir in einer Spirale des Schreckens stecken bleiben.

Vielleicht erzählt man sich die furchtbaren Dinge gern, damit man sich selbst besser fühlt als die, denen etwas Ungeheuerliches passiert ist. Man lenkt auf diese Weise von sich ab und wähnt sich auf der sicheren Seite.

James Allen schrieb vor über hundert Jahren das Buch: As a man thinked, das heißt in der Übersetzung: wie der Mensch denkt, so ist er. Das bedeutet soviel, dass wir unsere Gedanken sind.

Wenn also Zwangsgedanken unser Leben beherrschen, wie soll es dann gehen, dass wir ein liebevolles und angenehmes Leben führen. Diese Gedanken können nur entstehen, wenn wir nicht mit der Vergangenheit abschließen.

Es geht darum, dass wir mit der Vergangenheit abschließen, die uns immer wieder in die Negativität zurückschleudert. Schöne und wundervolle Erinnerungen aus der Vergangenheit helfen uns, positive Gedanken aufzubauen.

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