gegenwart ist hier und jetzt

Wie du in der Gegenwart leben kannst

Wie du nur in der Gegenwart leben kannst, zeigt dir als Anschauung die Pusteblume. Sie ist ein Beispiel der Vergänglichkeit. Und doch kommt sie meist im Rhythmus der Jahreszeiten jedes Jahr wieder.

Unser menschliches Leben schlängelt sich gefühlsmäßig nach Lebensjahren dahin. Auch wir unterliegen dem Zeitenplan, merken es aber fast nur durch die äußerlichen Veränderungen in den Jahreszeiten, denen wir uns dann anpassen.

Inzwischen ist es aber vielen Menschen schon bekannt geworden, dass wir nur im jeweiligen Moment leben und nicht in der Vergangenheit oder Zukunft. Bei tieferer Überlegung ist das ja eigentlich auch logisch.

wie du in der gegenwart leben kannst

An das Gestern können wir uns nur erinnern, und die Zukunft erträumen oder planen wir für uns. Tatsächlich geschieht das aber immer nur im Hier und Jetzt. Das, was wir uns gestern vorgenommen haben, kann eintreffen, aber möglicherweise auch nicht

Wenn unsere Wünsche nicht so ausfallen, wie vorgesehen, dann ist es absolut möglich, diese zu überdenken und neu zu planen. Das ist ja das Schöne am Leben, dass man jederzeit alles ändern kann. Natürlich zuerst nur mental im Kopf.

Geduld ist dabei aber gefordert, denn nicht alles kann sich augenblicklich den gewünschten Umständen anpassen. Wenn du aber dein Ziel im Auge hast und darauf hinsteuerst, dann ist auch das, in der Gegenwart leben. Du beschäftigst dich im Hier und Jetzt, also der Gegenwart, mit deinem gewünschten Ergebnis.

Allerdings kann man hier sagen, dass der Weg das Ziel ist. Denn es kann unterwegs in diesem Leben soviel passieren, dass es an einer Wegkreuzung plötzlich in eine andere Richtung geht.

Das ist oftmals durchaus ein besserer Pfad, als der von uns ausgewählte. Wenn wir das erkennen können, dass eine Wendung uns besser zu unserem Ziel bringt, weil wir die Gegenwart wahrnehmen, dann kann das für uns zu einem besseren Ergebnis führen.

Was ist “im Moment leben”?

der gegenwärtige Moment

Im Moment leben, ist nichts Anderes, als mit all seinen Sinnen bei der Sache zu sein, die man gerade tut. Das ist schon eine Jahrtausend alte Weisheit, hauptsächlich in der östlichen Tradition, die wir gern berücksichtigen können, damit es uns gut geht.

Die vergangen Jahre bin ich immer wieder dabei, mich auf den jeweiligen Moment zu konzentrieren. Nicht mit den Gedanken woanders sein, wenn man gerade eine bestimmte Beschäftigung tätigt.

Fehler passieren meistens nur, wenn man abgelenkt ist, den Gedanken einfach Folge leistet, wenn sie sich bei einer Tätigkeit dazwischen schieben. Und das tun sie oft. Wir halten das für normal.

Wenn wir uns aber die Mühe machen, sie einmal als Beobachter wahrzunehmen, dann verschwinden sie kurzfristig. Das ist eine tolle Entdeckung. Das ist wie ein neues Spiel, das man ausprobieren kann. Es macht wirklich Spaß.

In der Gegenwart leben heißt, sich auf das zu konzentrieren, was man im jeweiligen Moment gerade tut. Das kann eigentlich nicht so schwierig sein, ist es aber wohl für viele doch. Deshalb tun wir gut daran, uns darin zu üben.

Probiere es einfach aus, es tut nicht weh, es schadet nicht, es kann eine neue Entdeckung von positiver Energie mit sich bringen. Je mehr wir fokussiert sind, umso besser leben wir den Moment des Hier und Jetzt.

Was bedeutet “im Moment sein”?

Wie schon gesagt, leben wir unser Leben sowieso nur von Moment zu Moment. Es stellt sich für viele die Fragen, was passiert nach diesem Moment? Dann kommt der nächste Moment, also eine Folge von unendlichen Momenten.

Wenn man mit Tieren zusammen lebt, zum Beispiel mit einem Hund oder einer Katze, dann kann man das genau beobachten. Die Tiere leben von Natur aus immer in der jeweiligen Gegenwart.

Während sie herumtollen, denken sie nicht ans Schlafen oder Dösen. Sie tollen ganz einfach herum. Sie bleiben immer da, wo sie jeweils im Moment sind. Da können wir uns einiges abgucken.

Das Leben besteht nicht aus Hetzen und Unruhe. Das wählen wir selbst, meist unwissentlich, weil wir es gewohnt sind. Wenn du deine Achtsamkeit auf den gegenwärtigen Moment lenkst, bist du am richtigen Ort in dir.

Diese Gewohnheit zu unterbrechen, kann eine gute Entscheidung sein, um in die Gegenwart zu kommen. Dann zeigt uns der Moment, was wir in der Eile verpassen. Wir sind uns dessen oft gar nicht bewusst.

Wie kannst du im Moment sein?

Wie schon vorher erwähnt, genieße jede Sekunde, in der du verweilst. Das kann in einer Arbeit sein oder beim Ruhen, im Spiel und Sport, in jeder Tätigkeit. Das Ergebnis dieses Verfahrens ist immer ein besseres als sich ablenken zu lassen.

Ich habe einmal ein Buch gekauft, das glaube ich, “Innertraining” hieß. Als Norddeutsche fiel es mir sehr schwer, Abfahrtsski zu lernen und mich den Berg herunterzustürzen.

Ich habe Höhenangst und wollte diese unbedingt besiegen. Mein Mann kam aus der Gegend der Alpen, er war es von Jugend an gewohnt, im Winter zu Fuß den Berg hinauf zu steigen, um dann eine einzige Abfahrt zu bewältigen.

Ich komme von der Ostseeküste, da waren ein paar Hügel in der Holsteinischen Schweiz, aber nicht zum Skifahren geeignet. Ich war Schwimmern und keine Bergsteigerin.

Mit dem Buch “Innertraining” habe ich dann gelernt, im Kopf alle Bewegungsabläufe durchzugehen. So machen es die Sportler auch, wie ich dann gehört habe. Mit meinem Plan, der zunächst geistig vorhanden war, bin ich dann auf den Berg gefahren.

Dann habe ich mich an diesen Kopfplan gehalten und den jeweiligen Moment jeder Kurve nachvollzogen. Das geht nur, wenn man sich voll konzentriert. Das musste natürlich schnell gehen, denn die Skier nehmen ja Fahrt auf von oben nach unten.

Manche Tage waren wirklich super, ich fühlte mich schon wie eine Skiläuferin. Manchmal gelang es aber nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Wir wissen, dass Sportler einmal perfekt sind und dann wieder etwas misslingt.

Was heißt: präsent leben?

der gegenwärtige Moment

Trotzdem zeigt es, dass das volle Auskosten des jeweiligen Momentes immer das beste Ergebnis für so Vieles bringt. Ein anderes Wort für präsent ist, gegenwärtig zu sein. Die Gegenwart ist die Präsenz.

Wenn wir bei unseren Unternehmungen bewusst das erleben, es ist, dann sind wir in der Gegenwart, in der Präsenz. Meistens ist es eine Gewohnheit. Während wir eine Wohlfühlphase haben, wir uns gut fühlen, dann ist der Moment ein Glück für uns.

Im Zustand des Unwohlseins, wenn wir etwas gar nicht lieben oder wollen, dann ist der gegenwärtige Moment für uns untragbar und soll so schnell wie möglich verschwinden.

Es kommt uns nicht in den Sinn, dass jeder Moment, in dem wir in der Gegenwart sind, für uns auch ein Geschenk beinhaltet. Auch der nicht gewollte und unglückselige Moment. Wenn wir diesen bewusst anschauen, dann könnten wir etwas daraus lernen.

Warum fühle ich mich jetzt so mies? Weshalb ist die sogenannte Glückssträhne vorbei? Wir stellen uns oft bei unangenehmen Zeiten doch die Frage: warum passiert mir das jetzt, warum muss ich dafür leiden?

Ich glaube, dass alles einen Sinn macht, aber wir kennen ihn nicht und verzweifeln deshalb am momentanen Geschehen. Glücklicherweise gehen auch diese Augenblicke oder längere Zeiten vorbei.

Wenn wir sie loslassen, dann kommen auch wieder angenehme und schöne Momente. Lassen wir aber nicht los, sondern verharren in der Negativität, die die unangenehmen Zeiten mit sich bringen, dann kann sich nichts ändern.

Wie kannst du im Jetzt leben?

Einiges habe ich schon versucht, verständlich zu machen. Das Jetzt ist immer und dauert solange, wie wir mit unserem Körper auf der Erde leben. Sozusagen von einem Jetzt zum anderen.

Keiner hat uns je in der Schule beigebracht, dass wir immer nur “jetzt” leben. Dass die jeweilige Gegenwart der einzige Moment ist, etwas zu tun. Es scheint mit dem Älterwerden, dass es gar nicht sein kann, denn wir sind ja immer wieder in einem neuen Lebensabschnitt.

Das ist richtig, denn es scheint unsere Aufgabe zu sein, uns zu entwickeln und unseren Horizont zu erweitern. Trotzdem können wir das immer nur in der Gegenwart. Niemand hat die Vergangenheit geändert.

Keiner kennt wirklich die Zukunft. Man berechnet sie wissenschaftlich und aus den Vorgängen der Vergangenheit. Aber alles ist ja möglich, und so kann jede Erneuerung alles über den Haufen werden, und es kommt ganz anders.

Das ist in der Geschichte schon immer passiert. Neue Menschen werden in jeder Generation geboren. Sie kommen mit neuen Ideen, die von der vorherigen Generation häufig gebremst werden.

Alles, was man nicht kennt, wird erst einmal boykottiert. Es sei denn, es gibt bereits Menschen, die innovativ denken und handeln. Dennoch werden neue Ideen mit Misstrauen beäugt und verworfen.

Es gibt aber Tendenzen, dass die heutige neue Generation sich besser durchzusetzen vermag, als die vorherige. Alle Menschen, die neu auf die Erde kommen, haben die Vorstellung von einer gut funktionierenden Welt.

Sie werden jedoch erst einmal konditioniert,. d.h. sie werden von ihren Eltern, ihrem Umfeld, der Schule und Politik geprägt und können sich dann nicht mehr so einfach aus den festgefahrenen Pfaden befreien.

Dazu braucht es auch Mut, die vorhandenen Dinge zu hinterfragen, ohne sie gleich über Bord zu werfen. Es bedarf einer bewussten Überlegung, die auch nicht immer der Mehrheit folgt. Man muss abwägen, ob man eine Änderung selbst vorschlägt oder es immer beim Alten bleibt.

Hitzige Entscheidungen sind dabei nicht förderlich. Man sollte sich auch nicht auf das Problem einzelner Dinge fokussieren, sondern mit klaren Gedanken an die Lösung denken.

Das soll aber keineswegs heißen, dass alles Bestehende infrage gestellt werden muss. Vieles hat sich ja bestens bewährt. Unsere Aufgabe ist für unser Leben auf der Erde, den Zustand zu verbessern und nicht zu verschlechtern.

Dazu sind wir immer nur im Hier und Jetzt, im gegenwärtigen Moment, in der Gegenwart imstande.

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